Bindung und Bindungsstörungen
Bindung ist ein angeborenes Programm, welches unser soziales Überleben sichert und eine wesentliche Grundlage für unsere Persönlichkeitsentwickelung darstellt. Es gibt Umstände im Leben von Kindern, die das Bindungserleben negativ beeinflussen und zu Störungen des Sozi-alverhaltens oder zu Persönlichkeitsstörungen führen können.
In der Fortbildung werden aktuelle sozialpsychologische und neurobiologische Erkenntnisse der Bindungsforschung und verschiedene frühkindliche Traumata, die zu Störungen des Bindungserlebens führen können, erläutert. Die Fortbildung gibt darüber hinaus Anregungen für den Umgang mit bindungsgestörten Kindern im Zusammenhang mit Adoption, Unterbringung in Pflegefamilien oder bei Inobhutnahmen.
Schwerpunkte der Fortbildung
- soziale und neurobiologische Aspekte von Bindung
- Bindungsqualität / Konzept der Elterlichen Feinfühligkeit
- frühkindliche Traumata und Bindungsstörungen
- erzieherischer und beraterischer Umgang mit bindungsgestörten Kindern und Jugendlichen
Weitere Informationen
Tagesveranstaltung in Halberstadt, Praxis für Familientherapie (FST). Diese Fortbildung kann als In-House-Veranstaltung oder als Vortrag für Tagungen gebucht werden.
Leitung: Frank Natho
(Familien- und Lehrtherapeut DGSF, Fachbuchautor zu diesem Thema)
Arbeitsblatt zu "Bindung und Bindungsstörungen" als PDF-Dokument zum Download
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Literaturhinweis zu diesem Thema:
Natho, F.(2007). Bindung und Trennung. Von Eltern und Familie getrennt – Trauer und Trennungsprozesse begleiten (Verlag Gamus)
Natho, F.(2007). Hörbuch Bindung und Trennung. Von Eltern und Familie getrennt – Trauer und Trennungsprozesse begleiten (Verlag Gamus)
Natho, F.(2009). Systemische Trauerarbeit. Bedeutung und Grundlagen für eine seelsorgerliche Arbeit in der Heimerziehung. In: Natho (Hrsg.) Hinter dem Horizont geht´s weiter (Verlag Gamus)
