Traumapädagogik - Entspannung und Imaginationen für die Stabilisierung bei traumatischen Erfahrungen
Der Anteil der traumatisierten Kinder in der stationären Jugendhilfe hat, wie verschiedene Sta-tistiken und Studien zeigen, in den letzten Jahren zugenommen. Dieses Phänomen, das jeder Erzieher und Sozialarbeiter im Heim täglich erlebt und zu bewältigen hat und ihn vor völlig neue Herausforderungen stellt, ist wohl auch ein Resultat des Ausbaus ambulanter Hilfen in den letzten Jahren. Diese Situation verlangt die Entwicklung neuer pädagogischer Konzepte wie beispielsweise der Traumapädagogik.
Die Traumapädagogik entwickelt sich mehr und mehr zu einem neuen Fachgebiet, welches hilfreiche Konzepte für eine pädagogische Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen bietet. Sie unterstützt eine flankierende psychotherapeutische Traumatherapie gerade in der Phase der Stabilisierung und der Integration. In dieser Fortbildung werden einige Schwerpunkte und geeignete Methoden der Stabilisierung von Menschen mit Traumaerfahrungen vorgestellt. Insbesondere Entspannungstechniken und die Arbeit mit Imaginationen haben sich hier bewährt.
Schwerpunkte der Fortbildung
- Anliegen und Konzepte einer Traumapädagogik
- Phasen der Traumatherapie und heilpädagogische Unterstützung
- Hilfen zur Regulation von Aggressionen und Körperbildstörungen
- Arbeit mit Imaginationen zur Erzeugung ressourcenvoller Bilder und Zustände (Übungen)
Weitere Informationen
Tagesveranstaltung in Halberstadt, Praxis für Familientherapie (FST). Diese Fortbildung kann als In-House-Veranstaltung oder als Vortrag für Tagungen gebucht werden.
Leitung: Frank Natho
(Familien- und Lehrtherapeut DGSF, Fachbuchautor zu diesem Thema)
Arbeitsblatt zu "Traumapädagogik - Entspannung und Imaginationen für die Stabilisierung bei traumatischen Erfahrungen" als PDF-Dokument zum Download
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